Thüringer Wald

5 Tage: Motorradtouren im Thüringer Wald

Zwergenaufstand am Weg der blauen Steine

Tourdaten

  • Termin:
    04. - 08.08.2020
  • Dauer:
    5 Tage, 4 Übernachtungen
  • Treffpunkt:
    Morgens bei Silberdistel Motorrad-Reisen in Kalbach.
  • Gesamtkilometer:
    ca. 1.250 km
  • Tagesstrecken:
    210 - 270 km
  • Straßenzustand:
    Die Straßen im Thüringer Wald sind meist gut ausgebaut und meist auch in gutem Zustand. Teilweise recht steile und enge Sträßchen.
  • Mindestteilnehmerzahl:
    5 Personen, maximal 8 Motorräder!
  • Reisepreis:
    Fahrer: 695,00 Euro
    Beifahrer: 695,00 Euro
    Einzelzimmerzuschlag: 80,00 Euro
  • Anmeldeschluss:
    4 Wochen vor Tourbeginn
  • Tourguide:
    Ralf
  • Weite Anreise? Kein Problem!
    Bei weiter An- und Rückreise hast du die Möglichkeit in einem Hotel in unserer Nähe eine Zwischenübernachtung einzulegen. Gerne empfehlen wir dir eine preiswerte Unterkunft. Die Reservierung sollte bis spätestens 1 Woche vor Reisebeginn durch dich erfolgt sein.
  • Übernachtungsmöglichkeiten in Kalbach und Umgebung:
    Landhotel Grashof, Kalbach
    Landgasthof Rhönsicht, Kalbach
    Landhotel Imhof, Neuhof
    Gasthof Schmitt, Neuhof

Tag 1

Die Anreise

Die Gruppenfahrer treffen sich am Morgen in Kalbach. Nachdem alle Motorräder vollgetankt sind, der Tourguide die Gruppe begrüßt, den Verlauf des heutigen Tages vorgestellt, sowie das „Fahren in der Gruppe“ besprochen hat, starten wir Richtung Tourhotel am Rennsteig.

Geographisch liegt auf unserem Weg nach Thüringen erst einmal die Rhön. Hier gibt es herrlich kleine, gewundene Sträßchen die zum ausgedehnten Kurvenschwingen einladen.

In Ebersburg biegen wir auf die „Rhöner Route 66“ (K66) ab fahren durch das idyllische Gichenbachtal Richtung Gersfeld. Vorbei an der Kaskadenschlucht und kurz hinter dem Schwedenwall erreichen wir die hessisch-bayerische Grenze und kurz darauf Bischofsheim v. d. Rhön. Nachdem wir Bad Neustadt und Mellrichstadt passiert haben, sind die bayerischen Kilometer auch schon gezählt, denn in Römhild erfahren wir schon Thüringer Boden. Wir befinden uns endlich im „Bratwurst-Land“ und bestimmt finden wir auf unserem restlichen Weg zum Rennsteig bestimmt eine Wurstbude, um unsere erste „original Thüringer Rostbratwurst“ zu probieren. Am späten Nachmittag erreichen wir dann unser Tourhotel und lassen nach dem Einchecken den ersten Tourtag bei gutem Essen, leckeren Getränken und Informationen zum weiteren Tour Verlauf ausklingen.

Tagesstrecke: ca. 260 km

Tag 2

Bratworscht-Tour am nördlichen Rennsteig

Nach dem Frühstück und dem Briefing durch den Tourguide begeben wir uns Richtung Eisenach und werden die Wartburg besuchen, nicht aber bevor wir einen kurzen Stopp am Trusetaler Wasserfall eingelegt haben. Der Große Inselsberg, die vierthöchste Erhebung in Thüringen, bietet einen Panoramablick der bei schönem Wetter bis zum Brocken im Harz reicht. Natürlich gibt’s auch hier oben lecker Bratworscht, wie solls anders sein. Auf kurvenreichen Landstraßen erreichen wir Eisenach und die Wartburg. Hier können wir entscheiden, ob wir die wohl leckerste Bratworscht am ganzen Rennsteig vor oder nach unserem Marsch hinauf zur Burg genießen. Ruhla mit seinen Uhrenmanufakturen ist ein weiterer Punkt auf der heutigen Tour, die uns kurvenreich mit tollen Ausblicken weiter Richtung Süden vorbei an Friedrichroda, Georgenthal und Crawinkel nach Ilmenau führt. Hier werden wir eine kurze Rast für einen Kaffee oder Cappuccino einlegen. Frisch gestärkt geht die Fahrt auf herrlich gewundenen Sträßchen dann wieder zurück zum Tourhotel.

Tagesstrecke: ca. 270 km

Tag 3

Am südlichen Rennsteig und im Thüringer Schiefergebirge

Wir starten heute in südlicher Richtung und erreichen nach kurzer aber nicht kurvenarmer Fahrt Goldisthal mit seiner Talsperre und dem Pumpspeicherwerk. Die nächste Talsperre erreichen wir kurz darauf in Scheibe-Alsbach. Durch waldreiches Gebiet erreichen wir Steinach und somit der südlichste Punkt der heutigen Route. Von nun an gehts bergauf, zumindest bewegen wir uns für den restlichen Tag nicht mehr auf Höhen unter 400m. Richtung Nordosten führt uns die Route nach Leutenberg und weiter nach Ziegenrück, das den östlichsten Punkt unserer Tagestour markiert. Zur Talsperre Hohenwarte ist es von hier aus nicht mehr weit. Auch an der sehenswerten Talsperre gibt’s Lecker Bratworscht – Aber schauen wir mal. Über schöne, kurvenreiche Nebensträßchen fahren wir über Bad Blankenburg, Glasbach und Katzhütte wieder zurück und erreichen unser Tourhotel am späten Nachmittag.

Tagesstrecke: ca. 250 km 

Tag 4

Der westliche Thüringer Wald

Über kleine, verkehrsarme Nebenstraßen fahren wir heute Morgen nach Schmiedefeld am Rennsteig und weiter über weitläufig gekrümmten Asphalt nach Hirschbach. Eigentlich bietet der Ort nichts Außergewöhnliches, bis auf die Tatsache, dass wir hier auf eine Strecke abbiegen, die uns in den „kleinen Thüringer Wald“ führt. Fahrerisch und Landschaftlich ein absoluter Genuss, nur Schade, dass die Strecke in Dillstädt schon wieder zu Ende ist. Aber es folgen noch weitere, nicht weniger schöne Ecken auf der heutigen Tour. Kurz hinter Meiningen machen wir einen klitzekleinen, aber fahrerisch feinen Abstecher in die Rhön. Wir fahren über die hohe Geba nach Solz und erreichen bei Schwallungen wieder die Ausläufer des Thüringer Waldes. Im großen Bogen erreichen wir Steinbach-Hallenberg und kurz darauf die Biathlon- und Wintersport-Stadt Oberhof. Die neuen Wettkampfstätten sind einen kurzen Stopp wert und wie überall in der Gegend, es gibt auch hier lecker Thüringer Bratwurst. Wer mag, sei eingeladen. Auf dem Rückweg legen wir nochmal in Ilmenau eine Kaffee- oder Eispause ein und erreichen über Neustadt am Rennsteig unser Tourhotel pünktlich zum Stiefelbier.

Tagesstrecke: ca. 260 km

Tag 5

Die Rückreise

Heute heißt es dem Rennsteiggebiet und somit auch dem Thüringer Wald wieder Lebe wohl zu sagen. Aber nicht sofort. Nach dem Frühstück testen wir noch ein Paar Sträßchen am südwestlichen Rennsteig auf Kurventauglichkeit. Vorbei an der Talsperre Ratscher gelangen wir nach Schleusingen und fahren weiter über Kloster Vesra, Themar und Untermaßfeld Stedtlingen. Die thüringisch – bayerische Grenze erreichen wir kurz vor Willmars und befinden uns wieder in der bayerischen Rhön – auch nicht schlecht. Nicht minder kurvenreich machen wir noch einen kurzen Abstecher in die thüringische Rhön und erreichen kurz danach Fladungen, die nördlichste Stadt in Bayern. Über den Hauenstein, eine regional bekannte Bergrennstrecke, gelangen wir zur Hochrhönstraße und erfahren was mit dem Slogan „im Land der offenen Fernen“ gemeint ist. Herrliche Weitblicke in die Umgebung bei schönem Wetter. Die Wasserkuppe markiert den höchsten Punkt unserer Motorradtour, die am Nachmittag nach 210 km wieder in Kalbach zu Ende geht.

Tagesstrecke: ca. 210 km