Schwäbische Alb

6 Tage: Motorradtouren auf der Schwäbischen Alb

Auf der Alb - wie im Traum

Tourdaten

  • Termin:
    14. - 19.06.2022
  • Dauer:
    6 Tage, 5 Übernachtungen
  • Treffpunkt:
    In Kalbach bei Silberdistel Motorrad-Reisen. Die individuelle Anreise zum Tourhotel ist ebenso möglich, wie das Treffen der Gruppe auf der Anreiseroute.
  • Gesamtkilometer:
    ca. 1.700 km
  • Tagesstrecken:
    230 - 350 km
  • Straßenzustand:
    Gut ausgebaut bis recht schmal auf kleinen Orstverbindungsstraßen. Sehr kurvig, immer wieder bergauf und bergab, hie und da mit engen Spitzkehren.
  • Mindestteilnehmerzahl:
    mindestens 5 Personen, maximal 8 Motorräder
  • Reisepreis:
    Fahrer: 900,00 Euro
    Beifahrer: 900,00 Euro
    Einzelzimmerzuschlag: 125,00 Euro
  • Anmeldeschluss:
    4 Wochen vor Tourbeginn
  • Tourguide:
    Ralf
  • Weite Anreise? Kein Problem!
    Bei weiter An- und Rückreise hast du die Möglichkeit in einem Hotel in unserer Nähe eine Zwischenübernachtung einzulegen. Gerne empfehlen wir dir eine preiswerte Unterkunft. Die Reservierung sollte bis spätestens 1 Woche vor Reisebeginn durch dich erfolgt sein.
  • Übernachtungsmöglichkeiten in Kalbach und Umgebung:
    Landhotel Grashof, Kalbach
    Landgasthof Rhönsicht, Kalbach
    Landhotel Imhof, Neuhof
    Gasthof Schmitt, Neuhof

Tag 1

Anreise zum Tourhotel auf der Schwäbischen Alb

Anreise in der Gruppe oder individuell. Da sich unser Tourhotel auf der Schwäbischen Alb fast exakt auf gleicher Breite wie Kalbach/Rhön befindet geht die Anfahrt also stramm nach Süden. Die Gruppenfahrer treffen sich in Kalbach und fahren in 4 Etappen auf Land- und Bundesstraßen über die Ausläufer der Rhön, den Spessart, das Tauber- und Jagst Tal zum Tourhotel auf der Schwäbischen Alb nordöstlich von Ulm.

Tagesstrecke: ca. 350 km

Tag 2

Auf Tour zwischen Rems und Donau

Nach dem Frühstück begeben wir uns heute in die nordöstlichen Regionen der Schwäbischen Alb. Einige größere, aber nicht minder beschauliche Städte, hübsche Fachwerkdörfer und ganz viel Landschaft respektive Natur – eigentlich ist es ganz einfach, eine abwechslungsreiche Tagesreise für die Silberdistel Tourer zu kreieren. Und das ganz besonders auch hier im Nordosten der Schwäbischen Alb. Wir fahren auf gut ausgebauten kurvigen Straßen vorbei an Geislingen an der Steige, Schwäbisch Gmünd und schnurstracks weiter nach Ellwangen, dem nördlichsten Punkt der heutigen Strecke. Mächtig beeindruckend mit immerhin 1.200-jähriger Geschichte aber trotzdem auch modern ist Ellwangen mit seiner sehenswerten Mixtur aus Vergangenheit und Jetzt. Kühn aufragende Türme, reich verzierte Giebel und kunstvoll gestaltete Portale prägen das Bild Ellwangens und diese Eindrücke wollen wir während eines Stopps auf uns wirken lassen, bevor wir uns wieder nach Südwesten begeben.

Im großen Bogen fahren wir durch die außergewöhnliche Landschaft Richtung Bopfingen, genießen beim kurzweiligen Schwung bemerkenswerte Ausblicke von den Hochebenen und gelangen Richtung Süden nach Heidenheim an der Brenz das ebenfalls mit einigem geschichtlichen aufwarten kann. Schloss Hellenstein dominiert hoch über der Stadt den Anblick Heidenheims und bietet einen weiten Rundumblick, den es bei schönem Wetter zu genießen lohnt.

Von hier aus ist es gar nicht mehr so weit bis wir bergan, bergab über kurvenintensive Straßen am späten Nachmittag unser Tourhotel mit tollen ersten Eindrücken dieser eindrucksvollen Gegend wieder erreichen.

Tagesstrecke: ca. 250 km

Tag 3

Bis fast an den Schwarzwald

… ... gelangen wir bei unserer heutigen Tagestour. In entgegengesetzte, nämlich südwestliche Richtung führt uns die Route im ständigen Wechsel von Tälern und Hochebenen nach Zwiefalten. Der bekannte Erholungsort liegt inmitten einer idyllischen Landschaft im Herzen der Schwäbischen Alb direkt an der Oberschwäbischen Barockstraße. Mit seinem Münster „Unserer lieben Frau“, übrigens eines der bedeutendsten Bauwerke des Spätbarocks deutscher Prägung, erlangte der Ort schon früh große Bekanntheit. Einen kurzen Blick hinein wollen wir nach der obligatorischen Kaffeepause erhaschen, bevor es wieder auf die Motorräder zur Weiterfahrt geht. In Sigmaringen erwarten uns Legendäre Motorräder und ca. 100 einzigartige Exponate der Kultmarke Zündapp im Zündapp-Museum der Brauerei Zoller Hof an neuer und räumlich größerer Wirkungsstätte. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen und investieren hier auch ein wenig mehr Zeit zum Schwelgen in der Vergangenheit. Kurvenintensiv führt uns die Route nach dem Mittagsimbiss dann vorbei an Straßberg, Ebingen und Tailfingen, bevor wir die Burg Hohenzollern oberhalb Bisingens erreichen. Hier wollen wir den grandiosen Rundumblick über die Gegend genießen und uns nach einer weiteren Tasse Kaffee wieder auf den Rückweg zum Tourhotel machen, dass wir nach beschwingten rund 260 km wieder zum „Stiefelbier“ erreichen.

Tagesstrecke: ca. 260 km

Tag 4

Unterwegs zwischen Fachwerk und Feldern

Während unseren Reisen der vergangenen beiden Tage konnten wir feststellen, dass die Schwäbische Alb ein absolutes Touren und Kurvenparadies ist, das bis weit in unsere Tage oftmals (zum Glück) noch im touristischen Dornröschenschlaf liegt. Man mag es kaum glauben, welche Vielfalt dieses süddeutsche Mittelgebirge zu bieten hat.

Nach dem Frühstück erfahren wir vielfach gekrümmten Asphalt auf unserem Weg nach Geislingen an der Steige, das wir nach knapp einer dreiviertel Stunde erreichen. Fünf umliegende Täler prägen die Stadt: Das obere und untere Filstal, das Rohrach-, Eyb- und Längental. Sie gaben Geislingen den Beinamen „Fünftälerstadt“. Bei einer kurzen Rast schauen wir mal was es hier zu bestaunen gibt. Die historische Altstadt besitzt gut erhaltene Relikte aus der Zeit der Staufer, darunter mehrere spätmittelalterliche Fachwerkbauten und schöne Beispiele alemannischer Holzbauweisen. Bestimmt einen kleinen Rundgang wert. Danach fahren wir gewohnt kurvenreich weiter, umfahren die Stadtgrenze von Schwäbisch Gmünd und erreichen im großen Bogen Giengen an der Brenz, auch als Hauptstadt oder Geburtsort der Teddybären bekannt. Nach kurzem Stopp begeben wir uns wohl beschwingt über schöne Haupt und Nebenstraßen Richtung Ulm. Die Großstadt an der Donau bietet Traditionelles und Modernes im spannenden Mix. Historische Sehenswürdigkeiten wie das Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt und seinem prächtigen Chorgestühl, das reich bemalte Rathaus mit astronomischer Uhr und die weitläufige Bundesfestung wechseln sich ab mit zeitgenössischer Architektur wie dem dreieckigen Kaufhaus "Münstertor" oder der "Kunsthalle Weishaupt". Mangelnden Mut kann man den Ulmern nicht nachsagen: gegenüber des Ulmer Münsters steht das weiße Stadthaus, zum historischen Rathaus gesellt sich der Glasbau der Stadtbibliothek und mittendrin stehen die Bauten der Neuen Mitte. Hier wollen wir uns eine Weile umschauen und das Treiben vielleicht bei einer Tasse guten Kaffee / Cappuccino auf uns wirken lassen, bevor wir uns wieder auf die Motorräder begeben und den Rest der heutigen Strecke zurückzulegen. Um dem Speckgürtel der Großstadt zu entfliehen nutzen wir die B28 die wir kurz vor Blaubeuren verlassen um noch einen kleinen Schlenker in dieser grandiosen Landschaft zu fahren bevor wir der Stadt zum Abschluss der heutigen „Kult-tour“ auch noch einen kurzen Besuch abstatten. Kaum eine Stadt ist so mit der Geschichte der Erde verbunden wie Blaubeuren. Blaubeuren bietet Urgeschichte, Klostergeschichte, Fachwerk und Handwerk in der Altstadt sowie besondere Einblicke in die Geologie der Schwäbischen Alb.

Berühmt ist die Stadt für den „Blautopf“ und dessen unsagbar blaugrüne Wasserfärbung sowie unter Wasser den Eingang in sein unterirdisches Höhlensystem. Eine Historie rankt sich um die Märchenfigur der „Schönen Lau“, die am Blautopf das Lachen wieder lernte. Und eben diesen Blautopf wollen wir betrachten um später mit tollen Eindrücken an einen mit Kultur gespickten Tourtag wieder im Hotel zum Nachmittagsgetränk eintreffen.

Tagesstrecke: ca. 230 km

Tag 5

Hoch hinaus soll´s heute gehen

... und das im wahrsten Sinne des Wortes. In 232m Höhe die Umgegend von Deutschlands höchster Aussichtsplattform zu betrachten ist bestimmt reizvoll. Wo ist das möglich?

In Rottweil, der ehemaligen Reichsstadt am Neckar hat ThyssenKrupp Elevator in einem Megaprojekt einen Testturm für Aufzüge geschaffen der in Form und Nutzung europaweit seines Gleichen sucht. Alleine schon die imposante Erscheinung des weithin sichtbaren Turms flöhst ein wenig Ehrfurcht vor dem technisch machbaren ein.

Eben diesen Turm wollen wir, wenn möglich bei einer Führung näher erkunden und wie beschrieben auch den weiten Blick in die Umgebung genießen. Keine Angst, wir müssen nicht Stufe für Stufe auf die 236m hinausteigen, bequem und vor allem schnell bringt uns der Express Fahrstuhl nach oben.

Danach empfängt uns Rottweil mit einem herrlichen Stadtbild. Die Innenstadt mit ihren stolzen Bürgerhäusern lädt zum Eintauchen in vergangene Jahrhunderte. Auch diese Einblicke wollen wir genießen, bevor wir uns wieder Richtung Tourhotel begeben und langsam aber sicher die Motorradtour in die Schwäbische Alb ihrem Ende neigt.

Tagesstrecke: ca. 250 km

Tag 6

Rückreise nach Kalbach

Heute sagen wir der Schwäbischen Alb „Adele“ und starten nach dem Frühstück zur Heimreise. Über schöne Land- und Nebenstraßen führt uns die Route meist wieder schnurstracks nach Norden durch das Jagsttal, das Taubertal und dne Spessart wieder zurück in die Rhön und beschließen mit tollen Erinnerungen diese außergewöhnliche Motorradtour am späten Nachmittag in Kalbach.

Tagesstrecke: ca. 320 km